Anwenderberichte der Klimainitiative

Manhillen Drucktechnik GmbH, Rutesheim/Stuttgart

Manhillen Drucktechnik GmbH Rutesheim/Stuttgart

Umweltgerechte Produktion als Unternehmensstrategie: Das zeigt sich auch in der Photovoltaik-Anlage am Firmengebäude von Manhillen.

Manhillen zeigt der Umwelt die grüne Karte
Erstmals klimaneutrale Kartenproduktion

Plastikkarten erfreuen sich steigender Beliebtheit: als Kundenkarten, Gutscheine, Cateringausweise oder Schlüsselkarten. Umso wichtiger wird deshalb die umweltgerechte Kartenproduktion, wie sie die 1980 gegründete Manhillen Drucktechnik GmbH in Rutesheim bei Stuttgart realisiert. Bereits seit zwanzig Jahren sind die Schwaben mit dem Fullservice-Angebot rund um die Gestaltung, Produktion und den Versand hochwertiger Plastikkarten erfolgreich. Fullservice, das beinhaltet seit September 2011 das Angebot der „Klimaneutralen Kartenproduktion“ mit dem CO2-Rechner des Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm). Der Rechner ermittelt den CO2-Ausstoß eines Druckauftrages. Die Druckerei oder ihr Kunde kann den bei der Produktion von Kartenaufträgen bilanzierten CO2-Wert durch den Erwerb von Zertifikaten aus Klimaschutzprojekten kompensieren. Geschäftsführer Frank Manhillen: „In der Entscheidung für den CO2-Rechner hat uns maßgeblich gestärkt, dass der bvdm hierfür ein wissenschaftlich anerkanntes, auf die Branche zugeschnittenes Verfahren entwickelt hat.“

Umweltengagement: ein Ass im Ärmel

Manhillen verfolgt eine Unternehmensphilosophie der Nachhaltigkeit. Wichtige Umweltaspekte wurden bereits beim Neubau des Produktions- und Bürogebäudes sowie bei der Anschaffung neuer Maschinen berücksichtigt. Einen großen Teil des Energiebedarfs deckt die eigene Photovoltaik-Anlage ab. Mit der Möglichkeit, die gesamten CO2-Emissionen zu kompensieren, die im Rahmen eines Kundenauftrags entstehen, differenziert sich Manhillen im Wettbewerb. Interessierte Zielgruppen sind Unternehmen, die aufgrund ihres Produktes einen Berührungspunkt zu Umweltaspekten haben, die eine Ökobilanz erstellen müssen oder die ein Eigeninteresse an aktivem Klimaschutz haben. Das Umweltargument ist allerdings weder für Manhillen noch ihre Kunden ein Selbstläufer. „Im Bereich des Kartendrucks entstehen durch die CO2-Messung je nach Auflage Mehrkosten von 1,4 Cent bis 35 Cent pro Karte. Das kann durchaus ein KO-Kriterium sein.“ Deshalb berät Manhillen Interessenten, wie sie sich mit ihrem Umweltengagement aktiv im Wettbewerb positionieren können. Das Unternehmen selbst macht es vor, es überzeugte die Jury beim Wettbewerb „Top Produkt Handel 2012“ des Wirtschaftsmagazins „handelsjournal“. Manhillen erhielt in der Kategorie Kundenorientierung die Bronze-Auszeichnung für die klimaneutrale Kartenproduktion.

Erst Vermeiden, dann Kompensieren

In der Diskussion um Klimawandel und dessen zukünftige Auswirkungen will Manhillen seinen Kunden Lösungen für die aktuell anstehenden Herausforderungen bieten. „Das bedeutet nicht nur, am Ende der Leistungskette die CO2-Ausstöße zu kompensieren. Der erste Schritt ist immer, die Emissionen des Treibhausgases zu vermeiden“, erklärt Frank Manhillen. Er fügt hinzu: „Wir achten darauf, Energie und Materialien effizient einzusetzen, so setzen wir bei der klimaneutralen Kartenproduktion auf das umweltverträgliche Bio-PVC. Die bei der Kartenproduktion unvermeidlichen CO2-Emissionen werden dann im letzten Schritt an anderer Stelle eingespart und kompensiert. Dort unterstützt uns die Klimainitiative des bvdm optimal, um den CO2-Ausstoß zu ermitteln und die sogenannten CO2-Minderungszertifikate zu erwerben.“In der Diskussion um Klimawandel und dessen zukünftige Auswirkungen will Manhillen seinen Kunden Lösungen für die aktuell anstehenden Herausforderungen bieten. „Das bedeutet nicht nur, am Ende der Leistungskette die CO2-Ausstöße zu kompensieren. Der erste Schritt ist immer, die Emissionen des Treibhausgases zu vermeiden“, erklärt Frank Manhillen. Er fügt hinzu: „Wir achten darauf, Energie und Materialien effizient einzusetzen, so setzen wir bei der klimaneutralen Kartenproduktion auf das umweltverträgliche Bio-PVC. Die bei der Kartenproduktion unvermeidlichen CO2-Emissionen werden dann im letzten Schritt an anderer Stelle eingespart und kompensiert. Dort unterstützt uns die Klimainitiative des bvdm optimal, um den CO2-Ausstoß zu ermitteln und die sogenannten CO2-Minderungszertifikate zu erwerben.“

Über die Manhillen Drucktechnik GmbH

Die 1980 gegründete Manhillen Drucktechnik GmbH, Rutesheim, zählt zu den führenden Spezialanbietern im Bereich der Kartenproduktion. Das Familienunternehmen mit 30 Mitarbeitern bietet ein Full-Service-Angebot rund um Gestaltung, Produktion und Versand der hochwertigen Plastikkarten. Der Geschäftsbereich Digitaldruck erweitert das Kerngeschäft Plastikkarten und festigt das Unternehmen als Full-Service-Dienstleister für Karten und Kartenmailings. Im Bereich Veranstaltungs-Service bietet Manhillen eine eigene Softwarelösung mit Zutrittskontrolle, Akkreditierung oder Catering-Abrechnung an. Weitere Informationen: www.man-druckt.de.

Über die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände

Mit der Klimainitiative, deren Initiator der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist, erhalten mittelständische Druck- und Medienbetriebe die Möglichkeit, sich aktiv für den Klimaschutz zu engagieren. Die Initiative ermöglicht den Betrieben die produktionsbedingten klimaschädlichen Emissionen gegenüber Auftraggebern und Endkunden transparent zu machen und, wenn gewünscht, auszugleichen. Wichtige Komponenten sind dabei der CO2-Rechner zur Emissionsermittlung in der Druckerei, dessen Implementierung mit Schulungen und Beratungsleistungen unterstützt wird, sowie die Kompensation des bilanzierten CO2-Wertes. Dazu kann die Druckerei für die verursachten CO2-Emissionen entsprechende Zertifikate aus Klimaschutzprojekten erwerben. (bvdm)