Anwenderberichte der Klimainitiative

Wetterauer Druckerei und Verlag, Friedberg

Wetterauer Druckerei und Verlag, Friedberg

Betriebsleiter Michael Breuer präsentiert das FSC-Zertifikat. Im Oktober 2008 zertifiziert, liegt der Anteil von FSC-Papieren in der Produktion bei knapp 50%.

„Als erste Druckerei in Deutschland stellen wir die gesamte Jahresproduktion an Druckprodukten klimaneutral her“, stellt der Inhaber der Wetterauer Druckerei, Andreas Kugland, zufrieden fest. Für das Jahr 2009 sind bereits die CO2-Emissionen aller Druckaufträge kompensiert. Berücksichtigt sind dabei alle mit dem Materialeinsatz, der Herstellung und dem Transport zur Druckerei verbundenen CO2-Emissionen sowie jene zur Reststoffentsorgung. Ein zentrales Modul ist hierbei der im November 2008 installierte CO2-Rechner des Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm), der den Emissionsausstoß ermittelt. Kuglands Maxime ist es, dass jeder Druckauftrag im Haus etwas zum Umweltschutz beiträgt: „Wir übernehmen Verantwortung, damit zukünftige Generationen ebenfalls ihre Bedürfnisse befriedigen können.“ Dies zählt für ihn mehr als die schnelle Rendite. Das Engagement zahlt sich in zufriedenen Kunden aus, die das Angebot gerne annehmen, mit dem CO2-Logo zu werben.

Grüne Prozesskette installiert

Die Wetterauer Druckerei hatte vor einigen Jahren beschlossen, ein vorbildliches Handeln im Umwelt- und Klimaschutz in ihrer Unternehmensphilosophie zu verankern. Die Installation des CO2-Rechners ist dabei eine von zahlreichen Maßnahmen, um Emissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und klimaneutral zu produzieren. Die Druckerei wird mit Ökostrom aus 100%ig regenerativer Energieerzeugung der ovag Energie AG gespeist, vorwiegend aus und Wasser befreit. Gerade bei häufigen Jobs mit kleinen Auflagen und vielen Farben lassen sich so eine Menge Chemikalien und Materialien einsparen. Als Nebeneffekt ist ein stark gesunkener Wasserbrauch zu beobachten. Das Druckhaus ist FSC-zertifiziert (Forest Stewardship Council) und Mitglied der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Eine Umweltstrategie aus Überzeugung, mit der Andreas Kugland der Wetterauer Druckerei ein klares Profil im Wettbewerb gegeben hat.

Jeder muss Verantwortung übernehmen

Die Wetterauer Druckerei leistet ihren individuellen Beitrag zum Umweltschutz und zur CO2-Bilanzierung, der CO2-Rechner hilft ihr als Druckunternehmen dabei. Eine steigende Bedeutung des Themas wünscht sich Inhaber Kugland aber „nicht nur bei Druckaufträgen. Die Zeit des Redens und Wollens ist vorbei. Jeder muss etwas tun und Verantwortung übernehmen.“ Dieser Verantwortung und Herausforderung möchte die Wetterauer Druckerei in Friedberg auch künftig mit wegweisen Umweltschutzmaßnahmen begegnen.

Über die Wetterauer Druckerei und Verlag

Die Wetterauer Druckerei im hessischen Friedberg blickt auf eine 75-jährige Tradition zurück. Andreas Kugland führt die vollstufige Bogenoffset- und Digitaldruckerei mit gut 20 Mitarbeitern und modernisierte das Druckhaus in den letzten Jahren grundlegend. Qualität besitzt oberste Priorität und auch Umweltaspekte spielen bei Neuinvestitionen immer eine wichtige Rolle. Das Produktportfolio des Hauses umfasst mit Zeitschriften, Broschüren, Katalogen, Kalendern, Plakaten bis hin zu klassischen Geschäftsdrucksachen alles, was eine moderne Akzidenzdruckerei bieten kann. Der Kundenstamm reicht weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus. Das Druckhaus ist FSC-zertifiziert und zertifiziertes Mitglied der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Gedruckt wird nach PSO-Norm. Weitere Informationen: www.wdfb.de

Über die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände

Mit der Klimainitiative, deren Initiator der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) ist, erhalten mittelständische Druck- und Medienbetriebe die Möglichkeit, sich aktiv für den Klimaschutz zu engagieren. Die Initiative ermöglicht den Betrieben die produktionsbedingten klimaschädlichen Emissionen gegenüber Auftraggebern und Endkunden transparent zu machen und wenn gewünscht auszugleichen. Wichtige Komponenten sind dabei der CO2-Rechner zur Emissionsermittlung in der Druckerei, dessen Implementierung unterstützt von Schulungen und Beratungsleistungen sowie die Kompensation des bilanzierten CO2-Wertes. Dazu kann die Druckerei für die verursachten CO2-Emissionen entsprechende Zertifikate aus Klimaschutzprojekten erwerben.