bvdm gleicht seine CO2-Emissionen aus

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat erneut alle unvermeidbaren Treibhausgasemissionen kompensiert, die durch seine Geschäfts-stelle entstehen. Erfasst wurden dafür sämtliche energierelevanten Faktoren, also Strom und Wärmebedarf für die Geschäftsstelle, aber auch die Arbeitswege aller Mitarbeiter und deren Reisetätigkeiten. Der CO2-Fußabdruck wurde mithilfe des Rechners der Klimainitiative der Verbände Druck und Medien berechnet und durch Klimaschutzmaßnahmen im Projekt „Effiziente Kocher“ in Ghana (Zertifikat ID: 2088864) ausgeglichen.
„Wir bieten mit der Klimainitiative Druckereien eine Möglichkeit, sich nachhaltig aufzustellen. Da ist es für uns nur eine logische Konsequenz, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen“, bekräftigt Julia Rohmann, Referentin für Umweltschutz des bvdm. Dass das Arbeiten nach den Regeln der bvdm-Klimainitiative deutlich nachhaltiger ist als die punktuelle Kompensation von Druckaufträgen, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Jahr 2019 bescheinigt und daher der Initiative seine offizielle Unterstützung bestätigt.

Klimainitiative des bvdm: Jetzt Klimabilanz mit der Software von Printplus erstellen

Ab sofort können Teilnehmer der Klimainitiative der Verbände die Kalkulation der CO2-Emissionen eines Druck­erzeugnisses automatisch von der Management-Informations­software (MIS) Printplus DRUCK erledigen lassen. Voraus­setzung dafür ist das aktuelle Update 2018.0.0.10 von Printplus DRUCK.

Die Klimainitiative der Druck- und Medien­verbände bietet jetzt noch mehr Vorteile. Über die neue Schnitt­stelle zwischen dem CO2-Rechner des Bundes­verbandes Druck und Medien (bvdm) und der MIS-Software Printplus DRUCK können Druckereien ihren Kunden noch einfacher produktions­bedingte Emissionen aufzeigen.

Die Berechnung lässt sich dabei automatisch ausführen, indem das MIS auf den CO2-Rechner des bvdm zugreift und die entsprech­enden Werte an das MIS zurückgibt. So kann bereits in der Angebots­phase der CO2-Verbrauch eines Druck­auftrages auf Knopfdruck prognostiziert und nach Erfüllung des Auftrags auch kompensiert und dadurch klima­neutral produziert werden.

Auch die Logos und Urkunden, die ein Kunde gerne als Nach­weis für sein Engagement im Klima­schutz erhalten möchte, lassen sich automatisch im MIS von Printplus herunter­laden. Damit entsteht eine maximale Trans­parenz für die Kunden im Hinblick auf die Umwelt­verträglichkeit ihrer Aufträge bzw. die Möglich­keiten der Kompensation über CO2-Minderungs­projekte und die Vorschau auf die damit verbundenen Kosten.

„Wir freuen uns, dass wir damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Vereinfachung des Klima­schutzes im Bereich Druck leisten können“, kommentiert Julia Rohmann, Referentin für Umwelt­schutz des bvdm.

Alex Sturzenegger, Geschäfts­führer von Printplus erklärt: „Insbesondere Druckereien können mit der automatisierten Kalkulation Zeit und Aufwand sparen, da sie sich nicht mehr extra im Rechner einloggen und kalkulieren müssen.“

Engagiert im Klimaschutz: Zehn Jahre Klimainitiative der Verbände

Seit zehn Jahren engagieren sich Druckereien im Rahmen der Klimainitiative des Bundesverbandes Druck und Medien für den Klimaschutz und haben über 131.000 verschiedene Druckprodukte klimaneutral produziert. Dieses Jahr werden die Druckereien, die seit Gründung der Initiative dabei sind, für ihr ökologisches Engagement ausgezeichnet.

Der Bundesverband Druck und Medien und die Landesverbände Druck und Medien unterstützen mit ihrer Klimainitiative Druckereien dabei, die Emissionen einzelner Druckerzeugnisse zu quantifizieren, zu optimieren und im letzten Schritt zu kompensieren, also auszugleichen. Diesen Dreiklang verfolgen sie gemeinsam seit nun schon zehn Jahren.

Und das gemeinsame Engagement kann sich auch sehen lassen: Seit 2007 wurden über 131.000 verschiedene Druckprodukte klimaneutral produziert und dabei insgesamt 185.000.000 Kilogramm CO2 durch Investitionen in Klimaschutzprojekte kompensiert.

In diesem Jahr werden die Verbände all jene Unternehmen, die der Klimainitiative von Beginn an die Treue halten, für ihr Engagement auszeichnen: Unter anderem erhalten sie eine Urkunde, die persönlich übergeben wird.

„Die Klimainitiative der Verbände ist eine Erfolgsgeschichte, die ohne all die Unternehmen, die von Beginn an von ihr überzeugt waren, nicht möglich gewesen wäre“, unterstreicht Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm. „Für ihr Vertrauen und ihr Engagement verdienen sie allergrößten Dank.“

Die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände verfolgt das Ziel, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung entgegenzuwirken und ihre Folgen zu begrenzen. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Klimaschutzansatz basierend auf folgendem Prinzip: Treibhausgasemissionen müssen quantifiziert und reduziert werden. Dies geschieht praktisch über eine Energieeffizienzanalyse sowie die Bereitstellung eines mit wissenschaftlicher Expertise entwickelten CO2-Rechners. Die unvermeidbaren Emissionen werden durch die Unterstützung von anerkannten Klimaschutzprojekten ausgeglichen und somit sozusagen „neutralisiert“.

bvdm kompensiert seinen CO₂-Ausstoß

Der Bundesverband Druck und Medien arbeitet 2017 klimaneutral. Erreicht wird dies durch die Kompensation des CO2-Fußabdruckes des Verbandes. Dieser wird mit dem Klimarechner der Verbände Druck und Medien berechnet und mit Klimaschutzmaßnahmen im Projekt „Effiziente Kocher“ in Mali ausgeglichen.

Schon vor zehn Jahren hat der Bundesverband Druck und Medien als einer der ersten Wirtschaftsverbände in Deutschland die Möglichkeiten zum Klimaschutz in seiner Branche aufgezeigt. Und mehr noch: mit der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände unterstützt er die Unternehmen aktiv bei der Umsetzung. Heute ist sie über die Branche hinaus ein vielbeachtetes Instrument des Klima- und Umweltschutzes.

Seit drei Jahren ermöglicht der Klimarechner neben der produktbezogenen Emissionsermittlung auch die Berechnung des unternehmensbezogenen CO2-Fußabdruckes. Der bvdm hat dieses Jahr erneut seinen CO2-Fußabdruck erstellt und anschließend ausgeglichen.

„Wir wissen, dass immer mehr Kunden unserer Branche sehr sensibel mit dem Thema Klimaschutz umgehen“, berichtet bvdm-Hauptgeschäftsführer Dr. Paul Albert Deimel. „Mit unserer Initiative gelingt der Schulterschluss zu mehr Nachhaltigkeit in unser aller Interesse und gleichzeitig hilft sie Druckereien, sich sichtbar als umweltbewusste Dienstleister zu positionieren.“