TÜV Austria zertifiziert die Berechnungsmethodik des CO₂-Rechners der Druck- und Medienverbände

Die Klimarechner der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände haben erfolgreich die TÜV-Zertifizierung durchlaufen. Damit wird offiziell bestätigt, dass die Berechnungslogik, Methodik und Datengrundlagen den anerkannten Standards entsprechen und eine verlässliche, nachvollziehbare sowie praxisorientierte Ermittlung von CO₂-Emissionen für Druckerzeugnisse und Druckunternehmen ermöglichen. Mit der Zertifizierung stehen den Mitgliedern der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände nun zwei unabhängig geprüfte Klimarechner zur Verfügung, die den Anforderungen moderner Nachhaltigkeits- und Berichtspflichten erfüllen – von Kundenerwartungen über Lieferkettenanforderungen bis hin zu regulatorischen Vorgaben wie CSRD.
„Die TÜV Austria-Zertifizierung ist ein Meilenstein für die Klimarechner und ein wichtiges Signal für die gesamte Druck- und Medienwirtschaft“, sagt Kirsten Hommelhoff, Hauptgeschäftsführerin Bundesverband Druck und Medien e. V. (BVDM). Und weiter: „Damit bestätigen wir maximale Transparenz und Vertrauen – sowohl für Druckereien, die ihre CO₂-Bilanz professionell dokumentieren und kompensieren wollen, als auch für deren Kunden, die valide, nachvollziehbare Daten erwarten.“
Die Klimarechner der Verbände Druck und Medien sind seit Jahren Branchenstandard für CO₂-Bilanzierung. Sie ermöglichen Unternehmen die Ermittlung ihrer Corporate Carbon Footprints, die Berechnung produktbezogener CO₂-Emissionen, die Darstellung wesentlicher Emissionsquellen entlang der Wertschöpfungs-kette, die Erstellung kundengerechter Nachhaltigkeitsnachweise und Kurzberichte, die Kompensation über nach dem Gold Standard zertifizierten Projekten sowie die Integration in interne Nachhaltigkeitsstrategien.
Mit der TÜV-Zertifizierung wird die Glaubwürdigkeit und Qualität dieser Daten zusätzlich gestärkt. Unternehmen, die die Klimarechner nutzen, können nun darauf verweisen, dass ihre Berechnungen auf einem Instrument basieren, das unabhängig geprüft und methodisch belastbar ist.
„Die Druckindustrie steht vor wachsenden Anforderungen an Transparenz, Nachweisbarkeit und Klimaschutz. Ein TÜV Austria-zertifizierter CO₂-Rechner bietet dafür die optimale Grundlage – einfach anwendbar, branchenspezifisch und wissenschaftlich fundiert“, ergänzt Kirsten Hommelhoff.

Mitglieder der Klimainitiative weiterhin engagiert

Die Klimainitiative der Druck und Medienverbände verzeichnet für das Jahr 2025 ein starkes und zugleich ermutigendes Ergebnis. Insgesamt wurden 28.500 Ton­nen CO₂ kompensiert – nur 7 % weniger als im Jahr 2020 (30.670 Tonnen CO₂). Damit bleibt das Klimaschutzengagement der teilnehmenden Unternehmen auf nahezu konstant hohem Niveau.

Besonders bemerkenswert ist der deutliche Anstieg der Beteiligung: Die Zahl der Aufträge stieg von 4.950 im Jahr 2020 auf 5.660 im Jahr 2025 – ein Plus von 14 %.

Gleichzeitig zeigt die Entwicklung einen wichtigen Trend: Obwohl mehr Aufträge berechnet und kompensiert wurden, ist die insgesamt ausgeglichene CO₂‑Menge leicht gesunken. Dies deutet darauf hin, dass die Mitglieder zunehmend in effizien­te Reduktionsmaßnahmen investieren und ihre Prozesse klimafreundlicher gestal­ten. Pro Auftrag entsteht somit offenbar weniger CO₂ als noch vor fünf Jahren.

Zusätzlich gewinnt die freiwillige Aufforstung in Deutschland weiter an Bedeutung. Bereits Anfang 2025 konnte das vierte Aufforstungsprojekt gemeinsam gestartet werden. Insgesamt wurden durch die Unterstützung der Mitglieder der Klimainitia­tive 3.627 Bäume in einem stark vom Borkenkäfer geschädigten Waldgebiet Harz in Niedersachsen gepflanzt. Die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände unterstützt Druckereien, Verlage und Verpackungshersteller dabei, ihren CO₂-Fußabdruck nach anerkan­nten Methoden zu ermitteln. Der ganzheitliche Ansatz umfasst das Erfassen und Reduzieren von Treibhausgasemissionen sowie den Ausgleich unvermeidbarer Emissionen durch die Förderung zertifizierter Klimaschutzprojekte. Innerhalb der Initiative werden ausschließlich Projekte nach dem höchsten internationalen Standard – dem Gold Standard – unterstützt.

Neuer CO₂-Rechner für den Verpackungsdruck

Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) präsentiert ein neues Werkzeug zur normkonformen CO₂-Bilanzierung im Verpackungsdruck: den Verpackungsdruckrechner. Die erste offizielle Vorstellung findet im Rahmen der Online-Veranstaltung infoKompakt „CO₂-Rechner für den Verpackungsdruck“ am 26. Juni 2025 von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Anmeldungen sind über die Webseite des BVDM möglich.

Das digitale Tool wurde speziell für Offsetdruckbetriebe entwickelt und ergänzt den bereits etablierten Klimarechner der Branche. Es ist ein zentraler Baustein der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände und unterstützt Unternehmen dabei, ihre CO₂-Emissionen insbesondere in der Faltschachtelproduktion praxisnah und transparent zu erfassen.

Nachhaltigkeit mit System

Der Verpackungsdruckrechner ermöglicht eine detaillierte Bewertung von Materialien, Druckverfahren und Produktionsprozessen – von der Druckvorstufe bis zum Versand. Damit liefert das Tool fundierte Daten für nachhaltige Produktionsentscheidungen und erfüllt zugleich die branchenspezifischen Anforderungen an eine verlässliche CO₂-Bilanzierung im Verpackungsbereich.

Große Pflanzaktion der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände am 21. Februar 2025

Die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände setzt ihr Engagement für den Klimaschutz fort und hat in einer großen Pflanzaktion am 21. Februar 2025 2078 Bäume am Krägeloher Berg bei Ennepetal gepflanzt. Stellvertretend für die Mitglieder der Klimainitiative Druck und Medien haben Stefan Brunken von der VDM Beratung und Erik Schwingen vom Etikettenwerk E. Huth aus Wuppertal sowie weitere 25 Mitstreiter Eichen und Buchen gepflanzt. Damit leistet die Initiative einen wertvollen Beitrag zum Wiederaufbau der durch Borkenkäferbefall und extreme Trockenheit geschädigten Waldgebiete.

Die Möglichkeit, Bäume zu spenden, wird von vielen Mitgliedern der Klimainitiativ und deren Kunden begeistert wahrgenommen. Dabei kann jede CO₂-Kompensation innerhalb des CO₂-Rechners der Klimainitiative automatisch mit einer Baumspende verknüpft werden. Druckereien erhalten zudem eine Urkunde, die das Engagement dokumentiert. „Dieses freiwillige Engagement wird gut angenommen, sodass wir nun bereits ein neues Projekt auf einer Fläche im Harz bei Goslar mit unserem Partner ausgemacht haben und innerhalb der Klimainitiative anbieten.“ freut sich Julia Rohmann, Projektleiterin der Klimainitiative.

Ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit: Aufforstung im Harz
Nach dem erfolgreichen Abschluss des „Wiederbewaldungsprojektes in Ennepetal“ setzt die Klimainitiative ein weiteres Zeichen für regionalen Klimaschutz im Harz. Die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels haben den Harz besonders stark getroffen: Seit 2018 fielen tausende Hektar Fichtenbestände den extremen Trockenjahren und dem Borkenkäfer zum Opfer. Mit der gezielten Aufforstung durch heimische Baumarten wird ein robusterer, klimastabiler Wald geschaffen, der langfristig für eine gesunde Umwelt sorgt.

Regionaler Klimaschutz durch neues Baumpflanzprojekt der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände

Die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Ab sofort unterstützt sie mit ihren Mitgliedern ein neues Baumpflanzprojekt im Harz, das neben der regulären CO₂-Kompensation im Rahmen der Klimainitiative auch in Deutschland aktiv zum Waldschutz beiträgt und gleichzeitig ökologische sowie soziale Mehrwerte schafft. Das Baumpflanzprojekt ist Teil der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Die eigentliche Kompensation der Emissionen erfolgt weiterhin über ausgewählte, nach dem Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekte.

Die Baumpflanzung ist eine zusätzliche Möglichkeit für die Mitglieder der Klimainitiative, sich auch regional für den Klimaschutz zu engagieren. Jede CO₂-Kompensation kann innerhalb des CO₂-Rechners mit dem Waldprojekt kombiniert werden – dabei wird pro angefangener kompensierter Tonne CO₂ ein Baum gepflanzt. Teilnehmende Druckereien erhalten für ihre Kunden eine zusätzliche Urkunde über die Baumpflanzungen.

Das neue Projekt Aufforstung bei Goslar im Harz setzt auf regionale Aufforstungsmaßnahmen in Deutschland sowie auf internationale Programme in bedrohten Waldgebieten, um den globalen Klimaschutz voranzutreiben. Neben der CO₂-Bindung stehen dabei der Erhalt der Biodiversität, die Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft und die Einbindung lokaler Gemeinschaften im Mittelpunkt. Regionale Aufforstung ist gerade in der von Borkenkäfern und Stürmen geschädigten Baumlandschaft im Harz wichtig. Borkenkäfer und Stürme sind natürliche Faktoren im Lebenszyklus der Fichte. Doch die extremen Trockenjahre seit 2018 führten zu einer dramatischen Entwicklung: Der Harz, einst ein dicht bewaldetes Mittelgebirge, verwandelte sich binnen weniger Jahre in eine karge Landschaft. Tausende Hektar Fichtenbestände fielen dem Borkenkäfer zum Opfer, da die Bäume aufgrund der Wasserknappheit nicht mehr in der Lage waren, sich durch Harzbildung zu schützen.

Das Vorläuferprojekt „Wiederbewaldung in Ennepetal“ wurde erfolgreich abgeschlossen. In einer finalen großen Pflanzaktion im Februar 2025 wird die gesamte ausgewählte Fläche mit heimischen Baumarten aufgeforstet.

Die Verbände Druck und Medien rufen ihre Mitglieder und Partner dazu auf, sich aktiv an der Klimainitiative und dem regionalen Aufforstungsprogramm zu beteiligen. Weitere Informationen zum neuen Baumpflanzprojekt und den Möglichkeiten zur Unterstützung sind unter [klima-druck.de/klimaprojekte/] verfügbar.

3.200 neue Bäume für das Ennepetal

Ende Februar 2024 hat die VDM Beratung stellvertretend für die Mitglieder der Klimainitiative Druck und Medien im Ennepetal 3.200 Bäume gepflanzt. Die stark vom Borkenkäfer befallene und sehr trockene Region soll damit mit heimischen Baumarten wieder bewaldet werden.

Im Rahmen der Klimainitiative der Verbände Druck und Medien können teilnehmende Druckereien neben der Kompensation der Restemissionen für Druckprodukte auch zusätzlich Baumspenden zugunsten des deutschen Waldes leisten. Viele Teilnehmer der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände und deren Kundinnen und Kunden haben den Wunsch, sich über den zertifizierten Klimaschutz hinaus auch regional zu engagieren. Diesem Wunsch sind die Verbände Druck und Medien nachgekommen und bieten gemeinsam mit der Stiftung Unternehmen Wald Baumpflanzungen im nun dritten Wiederaufforstungsprojekt in Deutschland an. Gemeinsam mit dem Partner Stiftung Unternehmen Wald startet der BVDM am 1. April 2023 dieses Aufforstungsprojekt in Nordrhein-Westfalen, wo aktuell die Bäume gepflanzt wurden.

Die Mitglieder der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände spendeten seit Beginn der Unterstützung des Projektes im Frühjahr 2023 insgesamt knapp 3.200 Bäume, die am Krägeloher Berg südlich von Ennepetal in Nordrhein-Westfalen in einer konstatierten Aktion nun gepflanzt wurden und ab sofort zu einem Wald heranwachsen dürfen. „Die Möglichkeit selbst aktiv zu sein und Bäume zu pflanzen, wird gut angenommen und gerne genutzt, um persönlich Klimaschutz in Deutschland umzusetzen“, freut sich Julia Rohmann, Referentin Umwelt beim Bundesverband Druck und Medien und Projektverantwortliche der Klimainitiative.

Jetzt neu: Klimakurzbericht für Kunden und Partner für alle Mitglieder

Die Verbände Druck und Medien (vdm) setzen einen neuen Meilenstein für ihre 15-jährige Klimainitiative. Ab sofort bietet der CO2-Klimarechner der Initiative per Knopfdruck die Möglichkeit, einen Klimabericht für ein gesamtes Unternehmen zu erstellen. Mit dem erweiterten CO2-Rechner ermöglichen die Verbände den Mitgliedern der Initiative transparente Berichterstattung über die wesentlichen und relevanten Emissionen auf hohem industriellem Standard.

Diese Weiterentwicklung des Klimarechners der vdm unterstützt insbesondere kleine und mittelständische Druckunternehmen dabei, ihre CO2-Emissionen zu bilanzieren und in einem Klimabericht auszuweisen. Gemäß der neuen CSRD-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive), den Vorgaben der EU-Taxonomie sowie den Anforderungen des LKsG (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes) müssen große Unternehmen umfassende Nachhaltigkeitsberichte erstellen. Ein wesentlicher Bestandteil solcher Berichte ist die transparente und vor allem umfassende Darlegung des unternehmensbezogenen CO2-Fußabdruckes. Dabei müssen neben den eigenen verursachten Emissionen zunehmend auch die Nachhaltigkeitsdaten ihrer Lieferanten – einschließlich der kleinen und mittelständischen Druckbetriebe – einbezogen werden. „Die erweiterte Funktionalität unseres CO2-Rechners versetzt nun alle Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft in die Lage, die notwendigen Daten effizient zu erfassen und bereitzustellen, um ihren Kunden und Partnern die Einhaltung dieser neuen gesetzlichen Anforderungen zu erleichtern“, erklärt Julia Rohmann, Referentin für Umweltschutz und Arbeitssicherheit im Bundesverband Druck und Medien (bvdm).

In Übereinstimmung mit den zwei zentralen Standard-Richtlinien des Greenhouse-Gas-Protocol, dem sog. „Corporate Accounting and Reporting Standard“ und dem „Corporate Value Chain Standard“, ermöglicht der CO2-Rechner den Druckereien, ihre relevanten Emissionen entsprechend der Klassifikation in Scope 1, Scope 2 und Scope 3 zu kategorisieren und auszuweisen. Gleichzeitig weist der Bericht 13 entscheidende Parameter nach den harmonisierten Intergraf-Empfehlungen aus, die zusammen 95 Prozent der CO2-Emissionen der Produktion eines Druckprodukts abdecken. Die daraus resultierende Bilanz schafft einen transparenten Rahmen für die Erfassung und Kommunikation aller relevanten CO2-Emissionen und festigt so den hohen Stellenwert des Klimaberichts in der Branche.

„Diese Entwicklung unterstreicht unsere Entschlossenheit, in der Druck- und Medienwirtschaft Maßstäbe für Klimatransparenz und -verantwortung zu setzen“, erklärt Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm. „Die transparente und detaillierte Klimabilanz ermöglicht Schwachstellen zu entdecken und Reduzierungen voranzutreiben. Nur so können wir den ökologischen Herausforderungen von heute und morgen erfolgreich begegnen.“

Die erweiterte Funktionalität des CO2-Rechners unterstützt Druckereien nicht nur dabei, ihre eigene Umweltleistung zu verbessern, sondern auch gegenüber ihren Kunden als transparente und verantwortungsbewusste Partner aufzutreten. Neben der genauen Berechnung und der Reduktion der Emissionen bleibt die Investition in Gold Standard Projekte zur Kompensation von CO2-Emissionen ein wesentlicher Bestandteil des Engagements der Verbände Druck und Medien für eine umweltfreundliche Produktion.

Wiederbewaldung in Mölln erfolgreich abgeschlossen neues Projekt im Ennepetal gestartet

Gemeinsam mit dem Partner Stiftung Unternehmen Wald startet der bvdm am 1. April 2023 ein neues Aufforstungsprojekt in Nordrhein-Westfalen. Das Vorläuferprojekt Wiederbewaldung in Mölln wurde erfolgreich beendet: In zwei großen Pflanzaktionen konnten im Herbst 2022 und Frühjahr 2023 die gesamte ausgewählte Fläche durch heimische Baumarten wiederbewaldet werden.

Viele Teilnehmer der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände und deren Kundinnen und Kunden haben den Wunsch sich über den zertifizierten Klimaschutz hinaus auch regional zu engagieren. Diesem Wunsch sind die Verbände Druck und Medien nachgekommen und bieten gemeinsam mit der Stiftung Unternehmen Wald Baumpflanzungen im nun dritten Wiederaufforstungsprojekt in Deutschland an.

Die neue ausgewählte Aufforstungsfläche befindet sich am Krägeloher Berg südlich von Ennepetal in Nordrhein-Westfalen. Dort hatten die letzten Trockensommer extreme Auswirkungen auf die heimischen Fichtenbestände. Als feuchtigkeitsliebende Baumart der kühleren Hochlagen befand sich die Fichte im Dauerstress. Der kleine und unscheinbare Borkenkäfer, der schon immer die Fichten befallen hat, konnte sich aufgrund der guten Witterung explosionsartig vermehren und das führte zu großflächigem Absterben ganzer Landstriche. Deshalb engagieren sich die Mitglieder der Klimainitiative nun über das Projekt „Klimaschutz Deutscher Wald“ in diesem sehr geschädigten Gebiet und wiederbewalden es mit heimischen Baumarten.

Die eigentliche Kompensation der Emissionen wird weiterhin über die ausgewählten, in Gold Standard zertifizierten Klimaschutzprojekten stattfinden. Die Baumpflanzung ist ein zusätzliches Mittel der Mitglieder der Klimainitiative, sich auch regional für Klimaschutz stark zu machen. Jede Kompensation kann innerhalb des CO2-Rechners mit dem Waldprojekt kombiniert werden, d.h. es kann ein Baum pro angefangener kompensierter Tonne CO2 dazugebucht werden. Die Druckerei erhält für ihren Auftraggeber eine zusätzliche Urkunde über die getätigten Baumpflanzungen. Mehr zum neuen Projekt unter: Projekte auf dieser Seite.

Mitglieder der Klimainitiative sehr engagiert

Die Druckindustrie produziert für eine steigende Zahl von Kunden mit umweltfreundlichen Druckerzeugnissen. Die Klimainitiative der Verbände hat erneut einen Höchststand bei der Anzahl der Mitglieder sowie bei der Kompensation von produktionsbedingten CO2-Emissionen erreicht.

Im Jahr 2022 wurden über die Klimainitiative insgesamt 43.400 Tonnen CO2 ausgeglichen. Damit hat sich das Engagement im Vergleich zu 2018 fast verdoppelt, auch gegenüber dem Vorjahr ist ein Wachstum von knapp 25 % zu verzeichnen. Auch die zusätzliche Aufforstung in Deutschland wird gut angenommen, so konnte bereits die zweite Aufforstungsaktion im Februar 2023 durchgeführt werden. Es wurden durch die Mitglieder der Klimainitiative konnten insgesamt 3.500 Bäume in einem stark vom Borkenkäfer beeinträchtigten Waldgebiet in Schleswig-Holstein aufgeforstet werden.

Die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände ermöglicht Druckunternehmen und Verlagen die Herstellung Printprodukten und Verpackungen mit einem ausgeglichenen CO2-Fußabdruck mit dem ganzheitlichen Klimaschutzansatz: Treibhausgasemissionen erfassen und reduzieren sowie unvermeidbare Emissionen durch die Unterstützung von anerkannten Klimaschutzprojekten ausgleichen. Innerhalb der Klimainitiative werden nur Projekte nach dem höchsten Standard – dem Goldstandard – unterstützt.

Schnittstelle zu pagina|net kostenfrei verfügbar

Die PaginaNet GmbH, Anbieter des gleichnamigen MIS-Programms, unterstützt die Klimainitiative ab dem 1. Juli 2022 noch stärker. Damit die Druckereien, die mit dieser Software pagina|net arbeiten den Ausgleich von CO2-Emissionen durch die Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte zum Bestandteil ihrer Angebote machen können, stellt pagina|net die Schnittstelle zum Klimarechner der Verbände Druck und Medien – als sogenannten Umweltbonus – kostenfrei zur Verfügung. So müssen die Druckereien, die diese Software nutzen, nicht mehr die für eine Kalkulation relevanten Daten händisch in den Klimarechner eingegeben werden, sondern erhalten innerhalb von Sekunden die für den Auftrag anfallenden CO2-Emission ausgewiesen und können den CO2-Ausgleich in ihrer pagina|net-Software vollziehen.